Schwangerschaftsvorsorge durch Hebamme und Arzt

Mein Weg zur (Haus)Geburt | 32. Woche

Vorsorge Schwangerschaft durch Hebamme und Arzt

Nun bin ich in der 32. Woche schwanger und möchte euch gerne mitnehmen auf die Reise durch die letzten Wochen meiner vierten Schwangerschaft #meinwegzurhausgeburt

Bisher ist alles ganz wunderbar unspektakulär verlaufen.

Von Anfang an gehe ich zur Vorsorge zu meiner Hebamme. Von ihr hätte ich auch den Mutterpass bekommen, aber in meinem alten Mutterpass war noch Platz für Kind Nr. 4.:)

Die Vorteile der Hebammenvorsorge

Die Hebammenvorsorge hat für mich viele Vorteile gegenüber der ärztlichen Vorsorge:

  • Die Hebamme nimmt sich Zeit
  • Es gibt normalerweise keine Wartezeiten
  • Be Schwangerschaftsbeschwerden jeglicher Art gibt es wirklich guten Rat
  • Es können in Ruhe auch Sorgen und Ängste besprochen werden
  • Untersuchung von Urin, Blutdruck, Fundusstand, Blut,  ca. ab der 12.-16 Woche Herztöne hören mithilfe eines Doptons und ab dem driten Schwangerschaftsabschnitt dann auch die Bestimmung der Kindslage werden von der Hebamme zuverlässig durchgeführt
  • Auf Wunsch kann man auch einzelne Untersuchungen verweigern, ohne gleich als verrückt oder verantwortungslos abgestempelt zu werden
  • Optimalerweise belgeitet einen die Hebamme auch durch die Geburt und kennt so ganz genau den Verlauf der Schwangerschaft

Der Gynäkologe

Der Frauenarzt hat das Ultraschallgerät. In Deutschland sind drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen. Eine rund um die 12. Woche, eine in der Mitte um die 20. Woche und eine um die 30. Woche herum.

Und genau zu diesen drei Terminen gehe ich zum Frauenarzt.

  1. Untersuchung: Hier möchte ich wissen, ob das Herz schlägt und die Schwangerschaft intakt ist.
  2. Untersuchung: Der Frauenarzt geht bei der 2. Untersuchung seinen Katalog durch, was er sich alles anschaut (bis hin zu Herzklappenfunktionen). Wenn alles im Normbereich ist, ist das natürlich sehr beruhigend. Leider liegt diese Diagnostik manchmal falsch und verbreitet dann Panik. Auf der anderen Seite können so frühzeitig z.B. Herzfehler erkannt werden
  3. Untersuchung: Wenn in der 2. Untersuchung nichts weiter auffälig war, interessiert mich hier nur die Lage der Plazenta. Sie sollte möglichst nicht vorm Muttermund liegen, um eine spontane Geburt zu ermöglichen

Nun habe ich mithilfe vieler Überstunden bereits aufgehört zu arbeiten und stehe kurz vorm offiziellen Mutterschutz. Alle Ultraschalluntersuchungen sind unauffällig verlaufen.

Momentan ist das Baby im Bauch in Beckenendlage (BEL). Das ist noch unproblematisch. Kind Nr. 3 hat sich erst in der 34. Woche mit dem Kopf nach unten gedreht. Kind Nr. 1 war jedoch ein geplanter Kaiserschnitt aufgrund von BEL. Leider wird das in Ingolstadt im Klinikum so gehandhabt.

Ich bin gespannt, was mich diese Mal erwartet. Jede Schwangerschaft ist anders – genau wie jedes Kind anders ist.

Weil es zum Thema Beckenendlage, Hausgeburt, Klinikgeburt, Geburtshaus etc. noch viel zu schreiben gibt, ist dies erst der erste Teil der Reihe #meinwegzurhausgeburt 🙂

2 Replies to “Schwangerschaftsvorsorge durch Hebamme und Arzt”

  1. Super, dass Du hier über das Thema schreibst! Leider gibt es zur außerklinischen Geburt viel Unwissenheit und daher mitunter auch sehr negative Reaktionen von Mitmenschen. Du bist ja auf jeden Fall in den besten Händen!

    1. In guten Händen zu sein ist viel Wert. Leider ist es nicht selbstverständlich sogar eine Auswahl an großartigen Hebammen zu haben.
      Und gerne schreibe ich weiter über einen Weg zur Geburt, der hoffentlich größtenteils an den Ärzten vorbei geht. Denn eine „normal“ verlaufenden Schwangerschaft ist ja glücklicherweise keine Krankheit.

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