Stillen – hilfe ich habe zu viel Milch!

Stillen: Hilfe - ich habe zu viel Milch

Eine Sammlung von müttererprobten Tipps zum Stillen, wie man die Milchmenge reduzieren kann. Ich gehöre zu der Fraktion, die hin und wieder in der eigenen Milch getränkt aufwacht. Bei einsetzendem Milchspendereflex suppt auch gerne mal das T-Shirt tagsüber durch, was nicht nur total blöd aussieht, sondern einfach nur nervt.

Gerade im Wochenbett, wo sich das Baby und die Milchbildung erstmal aufeinander einstellen müssen, kommt es bei vielen Frauen zu schmerzhaft gefüllten Brüsten. Dann schimpfen die Neugeborenen, weil sie die so gefüllte Brust nicht richtig angesaugt bekommen und verschlucken sich an dem „zu viel“ an Milch.

Sicherlich ist zu wenig Milch zu haben beim Stillen das größere Problem.  Hier habe ich darüber geschrieben und einige Tipps zusammengetragen.

Natürlich gibt es kein Patentrezept für jeden Körper, aber ich starte hier eine Sammlung von Tipps zur Milchreduzierung beim Stillen. Habt ihr noch andere Ratschläge, Hausmittel und Erfahrungen? Immer her damit 🙂

Zu viel Milch – und nun?

  • Da die Milchproduktion auf die Nachfrage des Babys reagiert ist es ratsam, bei jeder Stillmahlzeit nur eine Brust anzubieten. In der Anfangszeit, wenn das Neugeborene häufig an die Brust möchte, habe ich in einem Zeitraum von 2-4 Stunden immer nur auf einer Seite gestillt und dann erst gewechselt – wohlwissend, dass ich zu viel Milch neige.
Aber was hilft noch?
  • Meide alles, was ich unter Stillen – Hilfe ich habe zu wenig Milch zusammengetragen habe (Stilltee, Malzbier, etc.)
  • Trinke ab und zu eine Tasse Pfefferminztee für leichte Milchreduktion
  • Salbeitee wirkt noch stärker reduzierend als Pfefferminztee
  • Bei zu viel Milch nicht abpumpen! Das gaukelt dem Körper nochmehr Nachfrage an Milch vor und kurbelt die Milchpruduktion eher an
  • Mit der Hand Milch ausstreichen oder auch Milchauffangschalen* können Helfen bei gespannten Brüsten für Erleichterung zu sorgen, da der Milchüberschuss einfach abläuft (die aufgefangene Milch sollte nicht später gefüttert werden, da sie „zu dünn“ ist, eignet sich aber super als Baby-Badezusatz) Und wenn man stilldement vergisst, dass man die Schalen trägt, besser nicht bücken oder hinlegen… dann ist man nämlich auch wieder nass – für euch mehrfach getestet 😉
  • Gute Stilleinlagen. Leider helfen bei mir keine waschbaren Baumwolleinlagen und auch nicht die günstigen Wegwerfeinlagen. Beide Varianten sind sofort nass. Hier muss ich mehr investieren – dafür halten diese Einlagen dann auch ohne Probleme 24 Stunden. Es gibt tolle Einlagen von Medela* und von Lansinoh*. Die sind beide gut.

Ganz wichtig bei Stillproblemen ist sich möglichst zu entspannen und ggf. professionelle Hilfe von einer guten Hebamme oder Stillberaterin holen. Stillbeziehungen sind so vielschichtig und man selber ist auch mit viel Erfahrung manchmal nicht in der Lage die eigene Situation gut zu analysieren.

Ich wünsche euch eine entspannte und schöne Stillzeit 🙂


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2 Replies to “Stillen – hilfe ich habe zu viel Milch!”

  1. Was nir gut geholfen hat: Während ich die eine Seite stille, die andere freilegen und einfach laufen lassen (Mullwindel unterlegen).
    Wenn das Kind nicht mit den Massen klarkam, half hier nur kurzes Andocken nach dem Auslösen des Milchspendereflexes und ein bisschen Druck ablaufen lassen. Bergauf stillen kann auch helfen.

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