Autorin werden in der Elternzeit?

Disziplin, Motivation und Haushalt.

War das ein traumhaftes Wetter. Sonne. Barfuß am Strand. Und da waren wir. Sechs Tage in Folge. Sogar einmal an der Nordsee.
Nun ist wieder Regen angesagt und die Pflichten rufen wieder so laut, dass ich sie nicht überhören kann: Wäscheberg in Höhe des Mount Everests, eine lange To-do-Liste von Dingen, die nach dem Umzug noch erledigt werden müssen (Vorhänge, Bilder, Keller aufräumen …) und das mal wieder weggeschobene Buchprojekt.

Autorin werden in der Elternzeit?

Autorin werden während der Elternzeit

Einfach gesagt, nicht ganz so einfach umgesetzt. Der vierzehnmonatige Weihnachtsjunge befindet sich im Moment mitten im Abrissbirnenalter und die Große schliddert gerade in die Pubertät. Dazwischen sind noch zwei Grundschulkinder, die ebenfalls ihre Aufmerksamkeit fordern. Außerdem haben alle ständig Hunger. Zeit und Nerven sind dieser Tage rar. Trotzdem genieße ich die Zeit zu Hause sehr.
Aber zurück zum Buch.
Das Konzept des Buches habe ich noch mal komplett umgestellt – von einem trockenen Ratgeber in eine hoffentlich kurzweilig zu lesende Geschichte über die unterschiedlichen Geburten meiner vier Kinder. Krankenhaus Kaiserschnitt, Krankenhaus spontan ambulant, Geburtshaus, Hausgeburt – der ultimative Vergleich – für euch getestet 😉 Die Frage ist nur, wie bekomme ich das Manuskript fertig.

Wie kann ich mich motivieren, kontinuierlich am Manuskript zu arbeiten?

Als Betriebswirtin bin ich großer Freund von Zahlen und Projektplänen. So hab ich mir bei google Tabellen eine schöne kleine Übersicht gebastelt, die den Schreibfortschritt zeigt. Mit geschafften Prozent und einer Prognose, wie viele Tage ich noch schreiben muss, wenn ich mich an das gesteckte Ziel halte. Mein Ziel ist sehr klein. 400 Wörter pro Tag. Ich tippe schnell. Ohne Störung sind die 400 Wörter in 15 Minuten runtergeschrieben. Das sollte doch irgendwie machbar sein.

google Docs oder Scrivener?

Das Buchprojekt schreibe ich in google Docs. Da kann ich mir am Ende eines Tages die Gesamtwörterzahl anzeigen lassen und trage sie dann in meine Tabelle ein.
Angefangen habe ich das Projekt in Scrivener. Ein tolles Programm, welches ich bei zukünftigen Projekten bestimmt noch nutzen werde. Scrivener erfasst bei jeder Sitzung den Schreibfortschritt und zeigt sogar während des Tippen an, ob man sein eingestelltes Tagesziel erreicht hat. Google hat für mich den (einzigen) Vorteil, dass es kostenlos ist und sowohl am Laptop als auch am Handy von mir verwendet werden kann. Diese Möglichkeit bietet Scrivener zwar auch. Nur müsste ich dafür die Vollversion für den Mac und fürs iPhone kaufen und das traue ich mich noch nicht, weil ich erstmal sehen möchte, ob ich ein komplettes Manuskript überhaupt fertig schreiben kann.

Scrivener? Einfach mal testen!

Die Desktopversion von Scrivener gibt es kostenlos als vollwertige Testversion für 30 Tage (Link zur Website findest du unten – unbezahlte Werbung :)) Das tolle daran ist, dass die Testtage nur berechnet werden, wenn man das Programm wirklich nutzt. Also wenn man zwischendurch drei Wochen im Urlaub ist oder das Schreiben zwei Wochen liegen lässt, ist die Testphase noch genau so lang wie vor der Pause. Momentan bin ich einfach zu geizig 35 Euro für die Desktopversion plus 21,99 Euro für die mobille Version auszugeben, wenn ich mit google Docs gut klar komme. Aber wie schon geschrieben… das werde ich vielleicht noch revidieren, wenn ich bei Google docs an die Grenzen stoßen sollte.
Das Manuskript ist nun schon bei 50% der von mir gesetzten Zielmarke und ich freue mich jeden Tag den Fortschritt eintragen zu können.

Falls du auch an einem Schreibprojekt arbeitest (oder einfach neugierig bist), stelle ich die gerne meine Schreibfortschritttabelle zur Verfügung. Den Link findest du weiter unten Ein Diagramm habe ich noch nicht eingebaut… aber vielleicht kommt das noch.

Viel Spaß und Erfolg bei deinem Projekt! Ich bin selber gespannt, ob es mit meinem Projekt bis zur Veröffentlichung reicht. Motiviert mich! 😉 Wenn du möchtest, dann schreib mir doch, woran du gerade arbeitest (oder gerne arbeiten würdest). Ich bin nämlich von Natur aus sehr neugierig und freue mich über jeden Austausch!

-Janina


… und hier die Links zum Artikel:

Google Docs Tabelle zum Verfolgen des eigenen Schreibfortschritts (prima zur Selbstmotivation!)

Schreibfortschritt für Autoren als google Tabellen Dokument

Scrivener (Website ist auf Englisch, das Programm „spricht“ aber auch deutsch)

Ein ganz tolles Autorenblog mit vielen Schreibtipps und einer umfangreichen Exceldatei zum Schreibfortschritt inklusive Grafiken gibt es bei Jaqueline Vellguth (Schriftsteller-werden.de)

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