Wo bekomme ich mein Kind

Wo bekomme ich mein Kind?

Kaiserschnitt, Krankenhaus, Geburtshaus und Hausgeburt. Wie ich durch vier Schwangerschaften und Geburten zur Geburtsorttesterin wurde.

Janina Baier hat mit ihren vier Kindern alle gängigen Geburten mitgemacht. Vom Kaiserschnitt, über die spontane Klinikgeburt, vom Geburtshaus bis zur Hausgeburt hat sie nichts ausgelassen. In ihrem Buch „Wo bekomme ich mein Kind: Kaiserschnitt, Krankenhaus, Geburtshaus und Hausgeburt. Wie ich durch vier Schwangerschaften und Geburten zur Geburtsorttesterin wurde.“ berichtet sie mit Humor und Leichtigkeit über die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Verläufe der Geburten. 

“Dieses Buch ist wie ein Liebesroman für schwangere Frauen und alle, die von der heilen Welt der Geburten lesen wollen. Ja, die gibt es. Natürlich wird es auch schmerzhaft, unromantisch und auf jeden Fall blutig. Alles andere wäre weder echt noch interessant.”, schreibt die Autorin im Vorwort ihres Geburtsratgebers. 

„Wo bekomme ich mein Kind“ ist ein Erfahrungsbericht aus erster Hand, der schwangeren Frauen das Gefühl gibt, von ihrer besten Freundin jede Menge Insiderwissen über die verschiedenen Entbindungsorte zu erfahren.

Das Buch ist seit Mai 2019 als Paperback-Ausgabe im Buchhandel und als E-Book auf amazon.de erhältlich. 

Bibliografische Angaben:

Titel: Wo bekomme ich mein Kind: Kaiserschnitt, Krankenhaus, Geburtshaus und Hausgeburt. Wie ich durch vier Schwangerschaften und Geburten zur Geburtsorttesterin wurde.
Autorin: Janina Baier
Verlag: Janina Baier, Mai 2019
ISBN: 978-3-9820933-0-7 (Paperback)

Die Autorin: 

Janina Baier

Janina Baier ist 1980 in Hamburg geboren und in Schleswig-Holstein aufgewachsen. Sie studierte in Bayern Betriebswirtschaft und arbeitete dort mehr als zehn Jahre als Produktmanagerin in der Automobilindustrie.
Mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt sie mittlerweile nahe Kiel an der Ostsee, wo sie ihr erstes Buch „Wo bekomme ich mein Kind“ geschrieben hat.
Im Internet finden Sie Janina auf ab3istallesegal.de

Kontakt: presse@ab3istallesegal.de

Details zum Buch

Inhaltsverzeichnis:

Geschenkt! Nur für kurze Zeit.
{Eigenwerbung} Geschenkt! Nur für kurze Zeit.

Leseproben

Aus dem Kapitel: Rizinuscocktail, Folterszenen und Geburtshausgeburt

An einem Juniabend war es dann soweit. Es tropfte etwas Fruchtwasser. Und es tropfte weiter und rann die ganze Nacht, also immer beim Aufstehen. Wehen gab es noch keine und ich war kurz vorm Ver­zweifeln. Wollte ich doch auf keinen Fall wieder ins Klinikum. „Nein! Dieses Kind ist „reif” und nun haben gefälligst auch Wehen zu kommen!”, dachte ich und fuhr am Morgen ins Geburtshaus zum CTG. Dort erhielt ich wieder so einen leckeren Rizi­nuscocktail, den ich zu Hause gleich trinken sollte, um die Wehen anzuregen. Prost!

Zu Hause ruhte ich mich aus und verkroch mich im Schlafzimmer. Ich hatte noch ein Drittel von Orwells 1984 übrig und legte mich hin, um zu lesen. Ab und zu zog es nun im Bauch und ich freute mich riesig. Da schienen sich Wehen anzukündigen. Jippie yeah! Ich ruhte mich weiter aus und las die Folterszenen aus 1984. Die perfekte Einstimmung auf die folgenden Stunden. 

Mein Mann kümmerte sich um alles Organisa­torische um die bevorstehende Geburt herum. Er hatte am Morgen bereits Zugtickets für meine Schwiegermutter besorgt, so dass sie möglichst am Abend vor Ort ist. Sieben Stunden Reisezeit mussten erst einmal überwunden werden. Außerdem holte er die beiden Kinder aus dem Kindergarten und der Krippe ab, bereitete ein Abendessen vor und instru­ierte am Ende zwei Freunde von uns, die spontan zugesagt hatten, auf Lena und Mika aufzupassen, bis die Oma eintrifft. 

Mittlerweile stand ich im ersten Stock an eine Kommode gelehnt, um die Wehen zu veratmen und rief dem kochenden Mann zu, dass wir langsam mal losfahren sollten. Um 17 Uhr kamen wir im Geburts­haus an. Nach dem obligatorischen CTG und einem „alles prima” fragte mich meine Hebamme Christine, ob sie noch ihren Geburtsvorbereitungskurs halten kann. Der sei im selben Haus und sie würde von Zeit zu Zeit nach mir sehen. Mir war das recht. Ich bin lieber alleine, wenn ich Schmerzen habe. Ich kam stehend, an einem halbhohen Schrank abgestützt, gut klar mit den Wehen. Meinen Mann schickte ich auch noch mal weg. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass es auch länger dauern kann mit so einer Geburt. „Fahr du noch mal los und besorg dir was zum Abend­essen. Hier passiert erstmal nichts und ich komme schon klar.” 

Wo bekomme ich mein Kind (…) Janina Baier, Kapitel „Rizinuscocktail, Folterszenen und Geburtshausgeburt“

Aus dem Kapitel: „Die Schnittgeburt“

Ich hatte einen OP-Termin und am Abend vorher einen Termin mit dem Anästhesisten zur Vorbespre­chung. Ich diskutierte mit dem Anästhesisten, ob Wassertrinken in Ordnung sei in der Definition von nüchtern und dass ich meine Kontaktlinsen gerne in den Augen behalten würde, damit ich mein Baby auch sehen kann. 

Meine Hebamme habe ich informiert. Sie hatte an dem Tag keinen Dienst und meine Geburt sollte ihre Kollegin betreuen. Natürlich hätte ich den Kaiser­schnitttermin mit ihr abstimmen können. Leider habe ich in meiner Panik nicht daran gedacht. Das Ver­trauensverhältnis war nach der Kaiserschnittba­gatellisierung gestört und so dachte ich: „Ist ja eh ein Kaiserschnitt. Da ist die Hebammenbetreuung nicht so wichtig.”

Damit lag ich leider falsch. 

Ich sage Ihnen. Das war vielleicht seltsam. Zu wissen, dass an einem bestimmten Tag um eine bestimmte Uhrzeit nun die Schnittgeburt stattfinden soll. Davon mal abgesehen, war ich noch nie im Krankenhaus gewesen, von ein paar ambulant gegipsten Brüchen in meiner Kindheit mal abgese­hen. Außerdem gebe ich nicht besonders gern die Kontrolle aus der Hand. Fragen Sie mal meinen Mann und meine Kinder! Und nun soll ich mich vollkommen hilflos in die Hände eines Klinikteams begeben? Auf einem OP-Tisch liegend. Ohne Einfluss nehmen zu können. Die Vorstellung machte mir Angst. Die Freude darauf, Lena außerhalb des Bauches kennenzulernen, ließ mich diese Angst jedoch in den meisten Momenten vergessen. Das war wie vor einem ersten Date. Mit Kribbeln im Bauch und sogar auch „Was ziehe ich bloß an?” Also in der Klinik nach der Geburt. Ich packe meinen Koffer und nehme mit… Vor allem gemütliche Sachen. Eine interessante Wahl für ein erstes Date.

Die Kliniktasche ist gepackt. Wir sind vorbereitet. Die letzte Nacht als Paar. Ab morgen sind wir dann Eltern. Für immer. 

Mittwoch 8 Uhr. Wir melden uns im Kreißsaal und ich werde vorbereitet. Die Hebamme kontrolliert, ob ich mich auch wirklich untenrum rasiert habe. Ein „Ja” von mir reicht nicht aus. Das fängt schon mal gut an. Wie erniedrigend. Das Warten vor dem OP ist fürchterlich. Ich flehe meinen Mann an, er solle mir irgend etwas erzählen, um mich abzulenken. Er gibt sich sehr viel Mühe, ist aber selber unglaublich aufgeregt. 

Wo bekomme ich mein Kind (…) Janina Baier, Kapitel „Die Schnittgeburt“

Buchumschlag Taschenbuch

Wo bekomme ich mein Kind (…) Janina Baier, Taschenbuch 2019

Wo ist das Buch erhältlich?

Wo bekomme ich mein Kind (…) von Janina Baier kann als Taschenbuch direkt bei der Autorin über die Adresse bestellung@ab3istallesegal.de zum Ladenpreis portofrei bestellt werden. Es kann außerdem von jeder Buchhandlung bei der Autorin bestellt werden. Natürlich ist es auch auf amazon.de erhältlich. Als Taschenbuch und exklusiv als E-Book.


Bestellinformationen für den Handel

Das Taschenbuch ist bei VLB online gelistet und kann über bestellung@ab3istallesegal.de bestellt werden. Hier erhalten Sie auch Auskunft über aktuelle Lieferzeit und Handelsmarge.