50 Fragen zum Stillen

Vom ersten Anlegen bis zur ersten Party

50 Fragen zum Stillen

Die neue Serie zum Stillen auf ab3istallesegal.de

Gerade erste geboren findet ein Säugling den Weg zur Brust und weiß instinktiv, wie das Stillen funktioniert. Ohne diesen Instinkt wäre die Menschheit schon lange ausgestorben. Eigentlich ganz einfach, oder?

Nach vielen Gesprächen und aufgrund der eigenen Erfahrung weiß ich, dass Stillen auch schwierig sein kann. Dass es Unklarheiten und Missverständnisse gibt. Dass viele Fragen zum Stillen zu pauschal oder auch zu kompliziert beantwortet werden. Dass nicht alle Hebammen auch gute Stillberaterinnen sind und dass professionelle Stillberatung selten in Anspruch genommen wird.

Sieben Jahre Stillzeit

Mit vier Stillkindern und mehr als sieben Jahren Stillzeit (Ende offen) habe ich viele Stillsituationen erlebt. Häufig wurde ich von anderen Müttern angesprochen Tipps zu geben zu den verschiedensten Herausforderungen des Stillens. Viele mögliche und kreative Lösungsansätze haben ich dabei mit verschiedenen Müttern entwickelt. Von Stillstreik bis zu Strategien für eine Partynacht.

Den Klassiker „Das Stillbuch (Lothrop)“ habe ich durchgelesen und mehrfach als Nachschlagewerk verwendet (Link siehe unten). Studien zum Stillen durchgewälzt und gemeinsam mit Ärzten Embryotox.de konsultiert.
Nein, ich bin keine zertifizierte Stillberaterin. Ja, ich kenne mich mit dem Stillen sehr gut aus.

Der Still-Start kann kompliziert sein

Am Anfang meiner Stillbeziehung hätte ich fast aufgegeben. Wir waren verzweifelt. Meine Brustwarzen bluteten, Lena konnte nicht richtig saugen, sie hat geweint, ich habe geweint, sie hatte Hunger, ich wollte ihr so gerne helfen. Sie war doch gerade erst ein paar Stunden auf der Welt. Die Nachtschwester brachte mir Stillhütchen. Damit konnten wir stillen. Endlich.

Warum habe ich so lange gestillt?

Ganz einfach. Aus Bequemlichkeit. Stillen – wenn’s läuft – ist unglaublich unkompliziert. Ich brauchte nie Fläschchen zu kaufen, zu erneuern, zu waschen, zu sterilisieren. Die Entscheidung welches Milchpulver, wie viel davon, mit welchem Wasser, mit welchem Sauger musste ich nicht treffen. Die Frage, wie lange wir unterwegs sind, wie viele Mahlzeiten ich mitnehmen muss oder wie die Möglichkeit besteht, Flaschen sauber zu machen, brauchte ich mir nicht zu stellen.

Sorgen musste ich mich nie, ob mein Kleinkind wirklich genug gegessen hat. Solange wir nach Bedarf gestillt haben, konnte sich das Kind immer zusätzlich satt trinken. Kranke Kleinkinder gab es bei uns sehr selten. Und wenn die Kinder tatsächlich mal krank waren, oder mit den Zähnen gekämpft haben, gab es auch Tage an denen sie wieder zum Vollstillen übergegangen sind. Und das war gut so.

Stillen schont Ressourcen

Das Stillen ist mir wichtig. Weil es natürlich ist. Weil es unkompliziert ist. Weil es Ressourcen schont. Weil es mich zumindest ein wenig unabhängiger macht von Ladenöffnungszeiten und Lebensmittelkonzernen.

Jede Frau muss selber entscheiden können, ob sie stillen möchte, wie lange sie stillen möchte und wie die Stillbeziehung aussehen soll. Stillende Mütter sind nicht besser. Mein Anliegen ist, dass jede Mutter, die gerne stillen möchte, nicht durch Fehleinschätzung der Situation, Überforderung oder ungünstige Ratschläge daran gehindert wird.

Stillen ist eine persönliche Entscheidung

Ich bin überzeugt davon, dass viel mehr Frauen überhaupt oder so lange stillen könnten, wie sie mögen, wenn sie nur die richtige Hilfe zur richtigen Zeit bekommen. Der kleine Trick, der das Kind wieder trinken lässt, das Wissen, dass ab und zu feiern gehen nicht gleich Abstillen bedeutet. Häufig sind es die kleinen Dinge, die eine Stillbeziehung grundlegend beeinflussen.

Das Verständnis vom Zusammenspiel von Mutter und Kind, und dass die Nachfrage das Angebot bestimmt – das und eine große Portion entspanntes Urvertrauen ist die Basis für eine für Mutter und Kind rundum schöne Stillbeziehung.

#50fragenzumstillen

Deshalb habe ich auf ab3istallesegal.de die neue Serie #50fragenzumstillen ins Leben gerufen. Der Fokus liegt nicht auf Theorie und den ganz verzwickten Problemen. Ich möchte praktische Tipps geben und Klartext schreiben. Mehr als 30 Fragen zum Stillen habe ich bereits auf meiner Liste. Nach und nach werde ich sie hier beantworten. Ob ich wirklich auf 50 Fragen komme?

Lasst es uns gemeinsam herausfinden!

-Janina


50 Fragen zum Stillen


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Das Stillbuch (Hannah Lothrop), Broschiert 20 €, eBook 15 €

Embryotox.de – Hier schauen auch Ärzte nach, welches Medikament mittel der Wahl in Schwangerschaft und Stillzeit ist. Wenn du wissen möchtest, wie die Risiken für ein bestimmtes Medikament in der Schwangerschaft oder Stillzeit sind, dann kannst du direkt hier danach suchen.


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